Sie haben wahrscheinlich schon den einen oder anderen Penis gesehen – ob in der Umkleide im Fitnessstudio, in der WG an der Uni oder in Beziehungen mit Männern. Aber nur weil man einen Penis hat, weiß man noch lange nicht alles darüber. Bei Bathmate wenden sich Leser unseres Blogs regelmäßig mit Fragen rund um das Thema Penis an uns, zum Beispiel zur Vergrößerung. Wir haben deshalb einige der häufigsten Mythen zusammengestellt und den Faktencheck dazu geliefert.
Falls Sie meinen, dass wir eine Unwahrheit nicht abgedeckt haben, schreiben Sie uns – wir greifen das Thema gern in einem zukünftigen Beitrag auf.
Ein längerer Penis ist beim Sex besser
„Lang und dünn geht zu weit rein, kurz und dick – das bringt den Kick!“ Wenn Sie den Spruch noch nicht gehört haben, entschuldigen Sie bitte den mäßigen Reim. Eine Untersuchung von Women’s Health zeigte jedoch, dass eine große Mehrheit der Teilnehmerinnen einen kürzeren, kräftigeren Penis einem längeren, schmaleren vorzog. Das heißt nicht, dass ein langer Penis nicht angenehm sein kann, doch die Studie half, den Mythos zu entkräften, kürzere Penisse seien unzureichend.

Frauen achten vor allem auf die Penisgröße
Die University of California präsentierte kürzlich 75 Frauen 33 Penisse in allen Größen und Formen. Sie waren sorgfältig aus Kunststoff gefertigt; identifizierende Merkmale wie Hautfarbe wurden entfernt. Auf Basis dieser Beobachtungen bevorzugten die Frauen im Durchschnitt 6,3 Zoll Länge und 4,8 Zoll Umfang. Also keineswegs das Riesenausmaß, das uns oft suggeriert wird. Letztlich dürften die meisten Menschen vor allem eine erfüllte, respektvolle Beziehung schätzen.
Masturbation vor dem Sex verlängert die Ausdauer
Wer erinnert sich nicht an die berühmte Szene in „There’s Something About Mary“ – aber verlängert Masturbation vor dem Sex wirklich die Ausdauer? Eine endgültige Antwort gibt es nicht. Nach Sex oder Masturbation folgt jedoch eine Erholungsphase, die sogenannte Refraktärphase. In dieser Zeit kann Stimulation unangenehm sein, weil der Körper regeneriert. Das kann bedeuten, dass es länger dauert, bis man wieder erregt ist – abhängig von Faktoren wie Alter und Sensibilität. Jüngere Menschen haben meist kürzere Refraktärphasen; ältere Männer können 12–24 Stunden benötigen, bis sie wieder sexuell erregbar sind. Sie könnten also beim zweiten Mal länger durchhalten, haben es aber womöglich schwerer, überhaupt dorthin zu kommen.
Grower und Shower?
Als „Grower“ bezeichnet man jemanden, dessen Penis im schlaffen Zustand klein ist, beim Erigieren aber deutlich wächst; ein „Shower“ hat im schlaffen Zustand bereits einen langen Penis. Für alle, die im Fitnessstudio jemanden mit imposantem Glied gesehen und sich unzulänglich gefühlt haben: Es gibt Hinweise darauf, dass „Shower“ beim Erigieren nur wenig zulegen – am Ende sehen beide oft sehr ähnlich aus.

Ein kleiner Penis kann eine Frau nicht zum Orgasmus bringen
Der weibliche G‑Punkt liegt nur etwa zwei Zoll in der Vagina. Er kann also von nahezu jedem Penis erreicht und stimuliert werden. Wer kleiner als der Durchschnitt ist, kann Stellungen nutzen, die ein tieferes Eindringen ermöglichen – zum Beispiel von hinten oder mit der Partnerin/dem Partner obenauf –, um die Stimulation zu erhöhen. Zusätzlich kann das gezielte Stimulieren der Genitalien der Partnerin/des Partners während des Sex die Orgasmuswahrscheinlichkeit steigern. Viele Frauen haben beim rein penetrativen Sex ohnehin Schwierigkeiten, zum Orgasmus zu kommen – eine helfende Hand ist daher oft sinnvoll.
Die Schuhgröße verrät die Penisgröße
Schon einmal gehört, dass große Füße einen größeren Penis bedeuten? Studien zeigen jedoch, dass es keinerlei Zusammenhang zwischen Fuß- und Penisgröße gibt. Auch andere Körpermerkmale wie Hände, Körpergröße oder Statur liefern keine verlässlichen Hinweise. Interessanterweise kann die Ethnizität einen gewissen Einfluss haben: Eine Studie von 2013 fand heraus, dass Männer afrikanischer Herkunft im Schnitt längere Penisse berichteten (durchschnittlich 6,33 Zoll), während ostasiatische Männer die kürzesten angaben (durchschnittlich 4,31 Zoll). Europäische Männer lagen mit 5,71 Zoll erigiert im Mittelfeld.
Ein Penis kann nicht brechen, weil er keine Knochen hat
Es stimmt, dass der Penis keine Knochen hat. Er enthält jedoch Schwellkörper (Corpora cavernosa) – faseriges Gewebe, das das Blut führt – und wird von Bändern gestützt. Verletzungen sind selten, entstehen aber meist durch ein Ungleichgewicht oder eine Fehlstellung beim Sex. Das dabei mögliche „Knacken“ stammt nicht von Knochen, sondern von reißenden Bändern. In solchen Fällen ist in der Regel eine sofortige ärztliche Behandlung erforderlich.

Ein Penis lässt sich nicht vergrößern
Oft ist zu lesen, dass sich die Penisgröße beeinflussen lässt. Viele Männer suchen nach Möglichkeiten wie Pillen, Cremes oder Operationen. Medizinische Eingriffe sind jedoch nicht immer erfolgreich und können langfristige Risiken bergen. Eine wasserbasierte Pumpe wie die Bathmate Hydromax wird häufig als nicht‑invasive Option genutzt; eine Anwendung von bis zu 15 Minuten pro Tag ist gängige Praxis und kann dabei unterstützen, an Länge und Umfang zu arbeiten – angenehm in der Anwendung.
Ein Penis ist immer gerade
Wie Penisse in unterschiedlichen Formen und Größen vorkommen, sind sie auch selten perfekt gerade. Ein leichter Schwung in eine Richtung ist normal. Bei einer deutlich ausgeprägten Krümmung kann jedoch eine Induratio penis plastica (Peyronie‑Krankheit) vorliegen – vernarbtes Gewebe führt zu einer starken Biegung, die den Geschlechtsverkehr erschwert. Diese Erkrankung kann chirurgisch behandelt werden.









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