Penisschrumpfung – klingt wie der schlimmste Albtraum, oder? Besonders, wenn Sie ohnehin sensibel darauf achten, wie Sie „abschneiden“.

Als hätten Sie nicht schon genug im Kopf – und dann noch die Aussicht, dass Ihr wertvollstes Körperteil tatsächlich kleiner wird. Schließlich möchten die meisten Männer ein paar Zentimeter hinzufügen, nicht verlieren. Aber stimmt das wirklich?

Kann der Penis schrumpfen?

Leider ja – und oft beginnt es, ohne dass man es sofort bemerkt. Der Prozess braucht Zeit und kann mehrere Ursachen haben, doch die meisten Männer erleben im Laufe der Jahre eine langsame Abnahme der Länge.

Wie lang ein Penis letztlich wird, ist von den geerbten Genen bestimmt. Ist das natürliche Wachstum abgeschlossen, setzt mit der Zeit eine langsame Rückentwicklung ein – genau das, was die wenigsten wollen.

Wie der Rest des Körpers verändert sich auch der Penis mit zunehmendem Alter. Der Unterschied: Es gibt tatsächlich Dinge, die Sie dagegen tun können! Es gibt Techniken und Schritte, mit denen Sie einer Abnahme von Länge und Umfang entgegenwirken können.

Auch wenn das Altern nicht aufzuhalten ist, stehen Männer zusätzlich unter Druck, was die Größe, Form und Leistungsfähigkeit betrifft. Das heißt nicht, dass das andere Geschlecht keine unrealistischen Standards kennt – doch wenn es um schrumpfende Körperteile geht, ist das männliche Glied häufig Ziel von Witzen und Klischees in den Medien.

Mehr Leistungsdruck macht es oft nur schwieriger. Umso wichtiger ist es zu verstehen, warum der Penis schrumpft – und was Sie tun können, um dem vorzubeugen oder Veränderungen abzumildern.

6 Ursachen für Penisschrumpfung

1. Gewichtszunahme

Auch wenn der Penis bei Gewichtszunahme kleiner wirkt, ist er nicht wirklich geschrumpft. Mit zunehmendem Alter sollte vor allem Bauchfett ernst genommen werden.

Da der Penis an der Bauchwand befestigt ist, zieht ein wachsender Bauch den Penis optisch nach innen – er erscheint kürzer. Gewichtsabnahme und ein gesundes Gewicht durch Ernährung und Bewegung können dabei helfen, die gewohnte Größe und Form wieder sichtbar zu machen.

Was hilft:

Gewichtszunahme ist eine der häufigsten Ursachen – und mit ausgewogener Ernährung und regelmäßiger Bewegung gut anzugehen. Leichter gesagt als getan, klar. Aber die Aussicht, die eigene Länge zu erhalten, kann ein starker Antrieb für mehr Sport und Gemüse auf dem Teller sein.

2. Peyronie’s disease

Peyronie’s disease kann ebenfalls zu Penisschrumpfung führen. Laut NIH sind bis zu 23% der Männer zwischen 40 und 70 Jahren betroffen. Dabei bilden sich faserige Narben im Penis, was zu einer gekrümmten Erektion führt.

Peyronie’s kann zudem die Länge und den Umfang verringern. Eine starke Krümmung kann belastend sein – insbesondere, wenn sie schmerzhaft ist.

Was hilft:

Neben verordneten Medikamenten, deren Wirkung oft uneinheitlich ist, gibt es die sogenannte Penis-Traktionstherapie.

„Penis“ und „Traktion“ in einem Satz klingt nicht gerade beruhigend – tatsächlich ist es aber die einzige medizinische Behandlung, die eine Verlängerung des Penis gezeigt hat. Sie kann sogar eine ausgeprägte Krümmung reduzieren, wenn Ihr bestes Stück eher nach links oder rechts abweicht statt gerade. Insgesamt konnten 94% der Männer, die die Therapie abschließen, Zuwächse bei der Penislänge feststellen.

3. Rauchen

Rauchen kann dem Penis erheblich schaden. Eine Studie zeigte, dass Raucher im Vergleich zu Nichtrauchern kürzere erigierte Penisse hatten.

Chemikalien aus dem Rauch schädigen die Blutgefäße im Penis. Dadurch füllen sich die Gefäße schlechter mit Blut, was für eine Erektion jedoch entscheidend ist. Gesunder Blutfluss ist essenziell für die Penisdurchblutung – Einschränkungen können sich langfristig auch auf die Größe auswirken.

Was hilft:

Wie beim Abnehmen ist auch das Aufhören mit dem Rauchen eine Herausforderung. Doch sobald Sie stoppen, können sich Blutgefäße erholen und weitere Schäden werden vermieden. Regelmäßige Bewegung bringt den Kreislauf zusätzlich in Schwung – eine kleine Lebensstilkur kann helfen, keine kostbaren Zentimeter zu verlieren.

4. Medikamente

Es ist kein Geheimnis, dass bestimmte Medikamente zu Penisschrumpfung führen können. Präparate wie Adderall, Dutasterid, Finasterid sowie einige Antidepressiva und Antipsychotika werden damit in Verbindung gebracht.

Eine Studie aus dem Jahr 2012, veröffentlicht im Journal of Sexual Medicine (Trusted Source), berichtet, dass einige Männer, die Finasterid gegen eine vergrößerte Prostata einnahmen, über weniger Gefühl und eine kleinere Penisgröße berichteten. Wenn Sie diese Nebenwirkung beunruhigt, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Was hilft:

Hier kann es tatsächlich sein, dass jemand anderes das Problem löst: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn ein Rezept „untenrum“ Schwierigkeiten macht. Solche Veränderungen sind oft vorübergehend – manchmal reicht ein Wechsel des Präparats.

5. Die Auswirkungen des Alterns auf die Penisschrumpfung

Mit dem Alter können sich Fettablagerungen in den Arterien bilden und den Blutfluss zum Penis verringern. Das schwächt Muskelzellen in den Schwellkörpern – Erektionen fallen kleiner und weniger fest aus.

Schwellkörper erzeugen Erektionen, wenn sie sich mit Blut füllen. Weniger Blutfluss bedeutet seltener und weniger feste Erektionen – und kann mit der Zeit zu einer Verkleinerung führen.

Über viele Jahre können winzige Verletzungen durch Alltagsbewegungen oder ein Abknicken beim Sex zu einem allmählichen Aufbau von Narbengewebe in den schwammigen Schwellkörpern führen. Da Narbengewebe sich nicht wie gesundes Gewebe ausdehnt, können Erektionen weniger fest wirken und kürzer erscheinen; bei manchen Männern trägt dies langfristig auch zu einer zunehmenden Krümmung bei. Wenn Ihnen neue Schmerzen, eine ausgeprägte Krümmung oder schnelle Formveränderungen auffallen, sprechen Sie mit einem Arzt oder einer Ärztin – das können Anzeichen für Peyronie’s disease sein.

Ein weiterer altersbedingter Faktor kann ein Rückgang des Testosterons sein. Der Testosteronspiegel erreicht meist in den späten Teenagerjahren bis frühen 20ern seinen Höhepunkt und sinkt dann ab Ende 20 bis in die 40er.

Ohne ausreichend Testosteron können Gewebe in Penis, Hodensack und Hoden schrumpfen und weicher werden. Das kann zu einem Verlust an Länge und Umfang führen.

Was hilft:

Hier gilt: lieber vorbeugen als reagieren. Leben Sie so gesund wie möglich, um den Blutfluss langfristig zu unterstützen. Niedrige T-Werte finden sich bei fast 40% der Männer ab 45 Jahren – wundern Sie sich also nicht, wenn Sie im Laufe der Zeit Veränderungen bemerken.

6. Prostataoperation

Mindestens 71% der Männer, denen zur Krebsbehandlung die Prostata entfernt wurde, stellen fest, dass der Penis um nahezu einen Zoll geschrumpft ist.

Ursache sind unnormale Muskelkontraktionen nach der Operation, die den Penis weiter in den Körper ziehen.

Es gibt jedoch einen Hoffnungsschimmer: Eine Studie aus dem Jahr 2017 deutet darauf hin, dass manche Männer die Länge innerhalb eines Jahres nach Prostatektomie teilweise zurückgewinnen könnten. Eine Garantie gibt es jedoch nicht.

Was hilft:

Der beste Weg, verlorene Länge nach einer Prostataoperation wiederzuerlangen, ist ein Klassiker: Sex. Fangen Sie wieder damit an, sobald es für Sie angenehm möglich ist, um Inaktivitätsatrophie vorzubeugen und die Funktion wieder zu trainieren.

Penisschrumpfung vorbeugen

Penisübungen

Ja, tatsächlich – Penisübungen gibt es, und die Bedeutung eines gesunden Penis sollte man nicht unterschätzen.

Lebensstil anpassen

Einfache Änderungen wie Rauchverzicht, gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung können das Risiko von Penisschrumpfung deutlich senken. Auch ein maßvoller Alkoholkonsum kann die Durchblutung langfristig unterstützen.

Was ist eine normale Penisgröße?

Wenn Sie sich fragen, ob Ihr Penis groß genug ist, um eine Sexualpartnerin oder einen -partner zu befriedigen, war diese Frage sicher schon öfter präsent. Durch Filme, TV, Pornografie und sogar Songtexte glauben viele Männer, sie bräuchten bis zu 8 Zoll, um „performen“ zu können.

Auch unser Gefühl für Durchschnittswerte liegt oft um bis zu einen Zoll daneben. Viele gehen von 6 Zoll als Durchschnitt aus. In Wirklichkeit liegt der Durchschnitt zwischen 5.1 und 5.5 inches, bzw. 12.9 bis 13.97 cm. Wichtig ist: Auch mit einem kleineren Penis können Sie eine Partnerin oder einen Partner sehr wohl zufriedenstellen – entscheidend ist, was Sie im Schlafzimmer daraus machen.

Spielt die Penisgröße eine Rolle?

Ah, die große Frage. Die Antwort lautet: Jein.

Das ist wenig spektakulär – aber im Kern ist es so: Manche Frauen (oder Männer) bevorzugen größere Penisse, andere nicht. Wie bei Marmite auf Toast: Geschmackssache.

Sie kennen den Spruch: „Nicht die Größe des Schiffs, sondern wie man es steuert.“ Wahrscheinlich von einem Mann mit kleinerem „Boot“ geprägt – aber da ist etwas dran.

Unabhängig von der Größe: Wenn Sie auf Ihre Penisgesundheit achten, strahlen Sie die ‚Big Dick Energy‘ aus, die hinter verschlossenen Türen wirklich zählt. Nichts ist anziehender als jemand, der genau weiß, wie er mit dem umgeht, was er hat!

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